Scheinehe

Von einer sog. Scheinehe wird gesprochen, wenn die Ausländerbehörde den Verdacht hat, daß eine Ehe nur deshalb geschlossen wurde, um einem der Ehepartner ein Aufenthaltsrecht zu verschaffen oder zu erhalten, ohne daß eine dauerhafte eheliche Lebensgemeinschaft beabsichtigt ist. Von einer Scheinehe wird auch gesprochen, wenn zur Belohnung für die Eheschließung Geld gezahlt worden ist.

Ist tatsächlich eine solche Scheinehe geschlossen worden, so besteht kein Anspruch auf Familiennachzug, bzw. die Aufenthaltserlaubnis kann von der Ausländerbehörde wieder entzogen werden, wenn dies nachträglich (z. B. im Rahmen einer Kontrolle durch die Ausländerbehörde) festgestellt wird. Außerdem führt dies in aller Regel auch zu strafrechtlicher Verfolgung beider Eheleute.

Da die Ausländerbehörden dazu neigen, sehr schnell einen solchen Verdacht zu äußern, kommt es nicht selten vor, daß Sie deshalb unberechtigt in Verdacht geraten.

In diesen Fällen raten wir grundsätzlich zur Inanspruchnahme anwaltlicher Vertretung.

 

 

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